Blogartikel optimieren und Google Ranking verbessern

Du produzierst zwar fleißig Content fĂŒr deinen Blog, doch Google scheint davon nichts mitzubekommen? Dann wird es höchste Zeit, deine Blogartikel zu optimieren. Wie? Zeigen wir dir in diesem Beitrag.

Blogartikel optimieren - Google Ranking verbessern

Blogartikel optimieren: So wird dein Beitrag zum Traffic Booster

Kreiere snackable Content

Liebst du diese hĂŒbsch angerichteten Buffets mit unzĂ€hligen kleinen Schnittchen, Brötchen und Brötlis (fĂŒr meine Leser:innen aus der Schweiz) auch so sehr? Wunderbar, dann weißt du genau, was ich meine: Genau SO sollte dein Blogartikel im fertigen Layout aussehen. PrĂ€sentiere deinen Text hĂ€ppchenweise. Verwende AbsĂ€tze, um den Text schön luftig zu gestalten und achte auf ein gut strukturiertes Blog-Layout.
Snackable

K.I.S.S.

Damit ist vor allem die LĂ€nge deiner SĂ€tze gemeint. Auch wenn’s weh tut (und das tut es bei Webtexten zu Beginn fast immer): Fasse dich kurz, wĂ€hle simple Satzstrukturen und eine einfache Sprache!

Schlage deine Leser:innen nicht mit endlosen SchachtelsĂ€tzen und komplizierten FachausdrĂŒcken in die Flucht. Ein Blogartikel ist weder ein wissenschaftlicher Essay noch ein Fachartikel in einem Magazin. Webtexte funktionieren anders.

ErzÀhl mal was Neues!

Zugegeben, die Headline kommt ganz schön frech daher. 😝 Aber: Angesichts der Content-Fluten, die Tag fĂŒr Tag ins Netz gespĂŒlt werden, sind einzigartige Inhalte der Rettungsanker deiner Leser:innen. Falls du dich jetzt fragst, wovor User:innen denn eigentlich gerettet werden mĂŒssen: Vor Websites und Blogs, die wie WiederkĂ€uer Inhalte reproduzieren, die bereits in hundertfacher Ausgabe in der exakt selben Form im Netz existieren. Du wirst jetzt sagen: Aber es gibt nun mal zu jedem Thema schon unzĂ€hlige BeitrĂ€ge und Artikel – guter Punkt. Genau deswegen ist es so wichtig, dass du dein Thema aus einer neuen, einzigartigen Perspektive behandelst und deinen Leser:innen Benefits bietest, die sie in dieser Form nur bei dir bekommen. Beispiel: NatĂŒrlich gibt es bereits zahlreiche BeitrĂ€ge und Tipps zum Thema „Blogartikel optimieren“. Deswegen habe ich in diesen Artikel hier auch ĂŒberdurchschnittlich viel Zeit und Ressourcen gesteckt und einen holistischen Beitrag geschrieben, der detaillierte Informationen zum Thema bietet. Alles andere wĂŒrde bei einem so populĂ€ren Thema schlichtweg keinen Sinn machen. Dass Texte nicht von anderen Autor:innen kopiert werden dĂŒrfen, versteht sich von selbst. Unique Content sollte jedoch auch den Anspruch haben, einzigartig im Sinne von einmalig, originell und unverwechselbar zu sein.

Style deine Texte!

Das menschliche Auge ist oberflĂ€chlich. đŸ‘ïž Schlecht gestylten Texten entzieht es seine Aufmerksamkeit im Nu, denn es bevorzugt gut strukturierte Blogartikel, die auch optisch etwas zu bieten haben. Die Digitalisierung hat auch unser Leseverhalten verĂ€ndert. Um uns durch die unendliche Flut an Informationen zu navigieren, mĂŒssen wir diese filtern. Der Web-Usability-Experte Jakob Nielsen beschĂ€ftigte sich in seiner Studie „Wie lesen Menschen im Web?“ bereits 1997 mit diesem Thema. Die Ergebnisse seiner Studie gehören heute zu den Basics, wenn es um die Gestaltung von Landingpages (Verkaufsseiten, Zielseiten) Blogartikeln bzw. Web Content im Allgemeinen geht. Dabei springen Sie von Wort zu Wort, von Absatz zu Absatz oder auch schonmal direkt zum Fazit des Beitrages. Mit diesem Wissen im Hinterkopf kannst du deine Leser*innen an der Hand nehmen und durch deinen Blogartikel fĂŒhren: Nutze deshalb fettgedruckte Keywords, ĂŒbersichtliche Gliederungspunkte sowie zahlreiche UnterĂŒberschriften.

79 % der Menschen lesen Webtexte nicht Wort fĂŒr Wort, sondern wandern erstmal Scanner-artig mit den Augen ĂŒber den Artikel, um zu sehen, ob er ĂŒberhaupt relevante Informationen fĂŒr sie bereithĂ€lt.

Illustriere deine Blogartikel

Du schreibst gerne lange und ausfĂŒhrlich, verwendest aber keine Bilder im Text? Dann wird es höchste Zeit, deine TextwĂŒsten zu bewĂ€ssern! Nutze neben dem Titelbild mindestens 2 bis 3 weitere Bilder im Fließtext, um die Kernaussagen deiner Artikel zu unterstreichen und den Text aufzulockern. Du solltest deine Bilder zudem auch fĂŒr Suchmaschinen optimieren, damit dein Beitrag noch besser bei Google gefunden wird!  

Checkliste Image SEO: Bilder optimieren

Bilder in passender GrĂ¶ĂŸe hochladen

Faustregel: Ein Bild sollte max. 300 kb „wiegen“

Bilddateien sinnvoll benennen

Nutze eine sprechende Benennung

ALT-Text als Bildbeschreibung

Fokus-Keyword im Text

Metadaten fĂŒr Google-Snippets optimieren

Nachdem du an den Inhalten und der Struktur deines Blogartikels gefeilt hast, wollen wir ihn noch fĂŒr Suchmaschinen optimieren. Das bekannteste Plug-in ist Yoast SEO, fĂŒr KOI Content verwenden wir aktuell The SEO Framework (kostenlos). Gib einfach dein Keyword in das entsprechende Feld ein und folge den Empfehlungen des Plug-ins, bis alle (oder zumindest fast alle) LĂ€mpchen grĂŒn leuchten. Tipp: Es ist kein Weltuntergang, wenn nicht jedes einzelne LĂ€mpchen grĂŒn leuchtet. Bei diesem Artikel habe ich mich beispielsweise bewusst dagegen entschieden, mein Keyword Blogartikel optimieren auf Teufel komm raus auch noch in den ersten Satz zu pferchen. Nachdem alle anderen Faktoren erfĂŒllt sind, weiß ich, dass der Beitrag trotzdem gut bei Google ranken wird. Achte jedoch darauf, die wichtigsten Optimierungsmaßnahmen fĂŒr Google Snippets auf jeden Fall zu berĂŒcksichtigen:  

Checkliste fĂŒr optimierte Google-Snippets

Sprechende URLs

Verwende eine kurze, aussagekrÀftige URL, die das Focus Keyword beinhaltet

SEO Title aka Title Tag

Definiert, welcher Titel in den Suchergebnissen (SERP) bei Google gezeigt wird

Meta Description

Stellt Google den zusĂ€tzlichen Beschreibungstext zur VerfĂŒgung

Verlinkungen setzen

intern und extern

Nutze Content-Recycling

Hast du in der Vergangenheit ĂŒber aktuelle Entwicklungen oder Events gebloggt? Blogartikel mit News-Charakter eignen sich hervorragend fĂŒr ein Update. Überarbeite und aktualisiere deinen Beitrag mit aktuellen Zahlen, Daten und Fakten und veröffentliche ihn mit dem aktuellen Datum.

Beispiel: Erstelle einen umfangreichen, gut recherchierten Blogartikel zu einem aktuellen Thema wie „Das sind die wichtigsten Google-Rankingfaktoren 2023“.

WĂ€hrend die Erstellung eines neuen Blogartikels je nach Thematik schon mal gut und gerne einen ganzen Tag in Anspruch nehmen kann, erledigst du das Update zukĂŒnftig in 1 bis 2 Stunden.

Checkliste fĂŒr dein Content Recycling

  • Erstelle ein neues Titelbild.
  • ÜberprĂŒfe alle aktuellen Angaben (Preise, Öffnungszeiten etc.) im Text und aktualisiere sie gegebenenfalls.
  • Falls du Forschungsergebnisse oder Studien zitierst: PrĂŒfe, ob es sich um aktuelle Ergebnisse handelt.
  • Wechsle Screenshots aus, falls sich das Design oder Branding der gezeigten Programme oder Websites geĂ€ndert hat.
  • Checke alle ausgehenden Links im Text und vergewissere dich, dass die verlinkten Websites noch verfĂŒgbar sind.
  • Checke auch deine internen Links: Hast du in der Zwischenzeit thematisch passende BeitrĂ€ge erstellt, die du verlinken kannst?

Hast du alle 7 Schritte durchgearbeitet? ☑ Na dann: Anschnallen, bitte! Dein Blogartikel wird nĂ€mlich in KĂŒrze abheben. 🚀

 

Du möchtest deine Blog-Redaktion am liebsten auslagern? Do it!